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SCHLUSS MIT HAARIGEN PROBLEMEN

Kaum ein Mensch ist mit seinem Haar zufrieden. Doch mit der richtigen Pflege und ein paar Tricks lässt sich fast jedes Haarproblem lösen.

Ob kurz oder lang, glatt oder lockig, blond oder braun - Haare gelten dann als schön, wenn sie kräftig, gesund und glänzend sind. Vom seidig schimmernden Ideal sehen sich die meisten Frauen allerdings meilenweit entfernt. Während die eine über zu fettiges Haar klagt, verzweifelt die andere über ihrem struppigen, glanzlosen Wuschelkopf.
Die Struktur des Haares, Dichte, Farbe oder natürliche Krause sind zwar durch die Gene vorgegeben. Die entscheiden aber nicht allein über Wohl oder Wehe. Was wir den Haaren zumuten und wie wir sie pflegen, hat mindestens genauso viel Einfluss.

Die wichtigsten Regeln für das Schonprogramm

Generell gilt: Kämmen Sie Ihre Haare vor dem Waschen, muten Sie ihnen nur lauwarmes Wasser zu und verdünnen Sie das Shampoo in der Hand, bevor Sie es auf die Kopfhaut geben. Spülen Sie die Haare doppelt so lange, wie Sie zum Einschäumen brauchen. Auch beim Trocknen und Durchkämmen muss es sanft zugehen. Rabiates Trockenrubbeln wirkt wie ein Reibeisen auf die Haare und sollte genauso tabu sein wie ungeduldiges Zerren oder Ziehen beim Durchkämmen. Was den Haaren außerdem zusetzt: scharfkantige Kämme und Bürsten, heißes Fönen, Sonne und Wind.

Tipps und Tricks für die drei häufigsten Haarprobleme

Trocken, spröde und glanzlos?
Schuld an diesem Problem ist meist, dass die Kopfhaut zu wenig Talg produziert und deshalb der natürliche Schutzfilm fehlt, der für Geschmeidigkeit und Glanz sorgt. Dauerwelle, Färben, heißes Fönen, Sonne und Wind setzen derart schutzlosem Haar besonders zu. Als Shampoo kommen nur sehr milde Produkte mit pflegenden Zusätzen für trockenes und strapaziertes Haar in Frage. Sie enthalten beispielsweise pflanzliche Öle, Hühnereigelb oder Zinnkraut-Extrakt. Absolutes Muss: nach der Wäsche eine Spülung auftragen und zweimal im Monat statt der Spülung eine Haarpackung. Fönen Sie die Haare nur in Wuchsrichtung, vom Ansatz zu den Spitzen hin. Fönen gegen die Wuchsrichtung raut die äußerste Schicht des Haares auf.

Fettiges Haar?
Waschen Sie die Haare so oft, wie Sie es für nötig halten, mit einem milden Shampoo für fettige Haare. Dass die Haare durch häufiges Waschen noch schneller nachfetten, ist ein Ammenmärchen. Geeignet für die Pflege danach sind Conditioner in Form eines fettfreien Gels. Außerdem ein guter Fettkiller: Alle zwei Wochen eine Haarkur mit Heilerde oder Pflegeprodukte, die Meerestang, Salbei und Tonerden enthalten. Ein Klecks Volumenschaum in den Haaransatz verhindert, dass die Haare aneinander kleben und sich das Fett dadurch noch besser im ganzen Haar verteilt. Die berühmten hundert Bürstenstriche pro Tag sind dagegen Gift für fettiges Haar.

Gespaltene Haarspitzen?
Auf Dauer führt kein Weg an der Schere vorbei. Ein paar Tricks helfen, das Nachschneiden ein wenig hinauszuzögern. Kneten Sie ein Spitzenfluid in die ausgefransten Enden. Der Balsam macht die Spitzen gefügig und sorgt für glatteres Aussehen. Sie können die gespaltenen Spitzen auch verstecken, in dem Sie sie nach innen fönen oder die Haare nach innen gedreht hochstecken.

Quelle: Ärztliche Praxis